…findet die Künstlerin das Thema oder findet das Thema die Künstlerin…

Eröffnung – heute, 24. April, 19 Uhr

Ausstellung „Metafictions“

Interview mit Jennifer Mattes

Wie finden sie ihre Themen?

Überall eigentlich. Manchmal lese ich einen Artikel oder höre von einer Sache in einer Unterhaltung und dann springt mich irgendetwas an dabei und dann fange ich an, zu recherchieren und plötzlich stecke ich mittendrin. oft sind auch Bücher schuld, und Texte die mir unterkommen, oder Theaterstücke, oder ein Video auf Youtube, oder eine Kunstausstellung, die etwas bewegen und in gang bringen. Dabei sind es meistens Bücher aus dem literatur oder kulturwissenschaftlichen Bereich, Soziologie, Philosophie, aber ich versteh auch nicht immer, was in ihnen steht, ich lese es und dann passiert etwas in mir. Dann fang ich an etwas zu spüren sozusagen. damit fängt es meistens an.

Was motiviert sie zu Kunstprojekten?

Keine Wahl. Ist einfach passiert. Ich denk ja nicht darüber nach, für wen ich was mache. Das ist mir egal, wenn eine Arbeit entsteht, das würde mich nur blockieren. Ich hab einfach den Drang danach, etwas der Umwelt zu geben oder sie mit etwas zu konfrontieren, dass sie selbst anfangen, mal nachzudenken, ich weiss, dass ich nichts wirklich bewirke, aber ich kann nicht nichts tun….