Praktikantin im Salzamt: Kathrin – Teil 3

Es ist bereits die letzte Woche angebrochen.

Letzten Donnerstag waren wir nachmittags im Nordico, weil Holger dort gemeinsam mit Martina Gelsinger die Ausstellung „Trophäen“ kuratiert, die im November dieses Jahres eröffnet wird. In den vergangenen zwei Jahren haben die beiden verschiedenste Werke von KünstlerInnen mit Linz-Bezug angekauft und nun ist es an der Zeit zu überlegen, wie diese Bilder, Videos und Objekte präsentiert werden sollen.

Anfangs setzten wir uns mit Andreas Strohhammer (Restaurator) und Klaudia Kreslehner (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kuratorin) an einen runden Tisch zusammen und gingen alle Posten kurz durch, um zu notieren, wo welche technischen Geräte benötigt werden.
Danach zeigte mir Klaudia, die auch in die HBLA für künstlerische Gestaltung ging (und sogar denselben Klassenvorstand hatte) ihr Büro – ein sehr gemütlich eingerichtetes Zimmer mit einigen Sesseln und vielen Büchern. Sie erzählte von ihrem Studium, der Zeit nach der Matura und was sie heute anders machen würde. Anschließend beschrieb sie mir ihren Tätigkeitsbereich als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin im Nordico und ich durfte einige Stücke der Sammlung bestaunen, die Ende dieses Jahres ausgestellt werden.

Nachdem ich noch einen Blick in das Büro der Leiterin Andrea Bina geworfen habe, besichtigten Martina Gelsinger, Holger und ich die Ausstellungsräume im 2.OG, in denen momentan Arbeiten von Johann Baptist Reiter hängen.
Später setzten wir uns dann wieder zusammen und probierten am Modell im Maßstab 1:20 wo welches Kunstwerk am besten hinpasst. Dazu habe ich in den letzten Tagen schon Abbildungen der Werke maßstabsgetreu verkleinert, laminiert und ausgeschnitten. Von den dreidimensionalen Objekten habe ich kleine Modelle gefertigt (zB: Frank Louis), die nun sehr hilfreich waren.
Man konnte herumprobieren und die Zeichnungen, Malereien, Fotografien, Videos und Plastiken immer neu platzieren, um zu schauen, wie sie mit anderen harmonieren bzw. ob sie gute Gemeinsamkeiten/Kontraste bilden.

 

Gestern und heute haben Jürgen und ich den Dachboden ausgemustert. In den letzten Jahren hat sich viel angesammel, vor allem Teile von Kunstwerken, die nicht mehr abgeholt werden, Paletten, unbrauchbare Holzreste, …  Das alles befindet sich jetzt in einem großen Container vor der Haustüre und wird am Freitag entgültig entsorgt.
Außerdem haben wir begonnen, Werkzeug, Arbeits- und Verpackungsmaterial zu sortieren, was auch heute Nachmittag noch meine Aufgabe sein wird.

Zwischendurch half ich Ewald, der Verbauten für die Fenster-/Türöffnungen im Ausstellungsraum anfertigte. Diese vergrößern einerseits die Ausstellungsfläche und machen den Raum ruhiger und können andererseits auch als Raumteiler benutzt werden.

Nun genieße ich meine wohlverdiente Mittagspause.

Bis dann,
Kathrin

 

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union finanziert.

 

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